Notwendige Modifikationen am Drucker QU-BD OneUp

    Natürlich hat es auch Nachteile, wenn man einen billigen Bausatz kauft. Es gibt keine beiliegende Dokumentation (manual.pdf gibts auf der Homepage) und es ist eine wackelige Sache beim Drucken, aber mit ein paar essentiellen Modifkationen läßt sich dann auch brauchbares ausdrucken.

     

    Ich habe anfangs versucht das Gerät ohne Klebstoff, wiederzerlegbar, zusammenzubauen. Diese Grundregel versuche ich immer noch einzuhalten, da ich den Drucker schon mehrfach zerlegt hab. An ein paar Stellen ist es aber trotzdem nötig, zB beim Extruderschlitten. Alle anderen Stellen habe ich mit Kabelbindern fixiert.

     

    Den Extruderschlitten hab ich anfangs temporär mit Gummiringerl an den Zahnriehmen angehängt, was sogar ganz gut ging, nach kurzem habe ich jedoch den Zahnriemenklemmteil aus thingiverse ausgedruckt und eingebaut.

    https://www.thingiverse.com/thing:218670

     

    Mangels einer Lüfterhalterung habe ich eine eigene entwickelt, es gibt zwar mehrere Mods auf thingiverse, aber ich wollte eine möglichst "originalgetreue", welche schraubenlos befestigt werden kann.

    https://www.thingiverse.com/thing:380094

     

    Nachdem meine Drahtzuführung einige male versagte und der Draht aus der Führung sprang, habe ich hierfür auch einen Teil heruntergeladen und ergänzt. Dieser hält den Draht schön mittig und die Drahtzuförderung funktioniert somit reibungsloser.

    https://www.thingiverse.com/thing:368759

     

    Die Z-Achse hatte relativ viel Spiel und schlenkerte auch, was zu welligen Wänden bei den gedruckten Objekten führt. Dies habe ich durch eine Z-Achsenführung verbessert. Meine Version ist selbstentwickelt und kommt ohne Lager und ohne Schrauben aus.

    Den in den Supportforen oft erwähnten Motor-Achs-Kuppler habe ich getestet, aber da meine Achsbohrung ohznehin mittig ist benötige ich diesen nicht zwingend.

    https://www.thingiverse.com/thing:380105

     

    Zur Spannung des Zahnriemens verwende ich wiederum Gummiringerl, einfach aber effektiv.

     

    Zur Stabilisierung des Hotends selbst habe ich früher mit Edelstahldrahtverspannung gearbeitet, momentan hab ich aber einfach per BlueTape das Halterungsloch verengt und somit eine bessere Fixierung erreicht.

     

    Ja, und das Bluetape, ohne gehts nicht. Sonst beginnen die Objekte ab den zweiten Layer an zu wandern und sind Müll. Auf dem Bluetape haftet es und läßt sich nach dem Drucken auch meist einfach entfernen unter Einsatz einen Cuttermessers.

     

    Zur Erläuterung anbei die Bilder und Videos.